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Hitze-Index

Der Hitze-Index oder auch Temperatur-Feuchte-Index (T-F-Index) beschreibt den gemeinsamen Einfluss von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf das körperliche Wohlbefinden.

Die Index-Berechnung geht auf die Arbeiten von STEADMAN (1979) zurück. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, umso langsamer verdunstet Wasser auf der Hautoberfläche. Dies führt zu einer verlangsamten natürlichen Kühlung des Körpers, was zu einer Überhitzung mit Hitzestress- oder erhöhtem Hitzschlag-Risiko führen kann. Als Folge daraus wird schwüle Hitze, also die stark mit Wasserdampf gesättigte Umgebungsluft bei hohen Lufttemperaturen, als wesentlich unangenehmer empfunden als trockene Hitze. Zu den schwülsten Orten Deutschlands gehören die Städte, die in der Rheinebene liegen. Diese weist durch den Rhein und die Topographie immer eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit auf. Zusätzlich treten dort im Sommer hohe Temperaturen auf, die oft zu Tropennächten führen (de.wikipedia.org).

Tab.24: Humidex-Tabelle in Celsius nach (www.eurometeo.com)

Vergleichendes Lexikon Hitze-Index Abb1

Tab.24: Humidex-Tabelle in Celsius nach (www.eurometeo.com)

Vergleichendes Lexikon Hitze-Index Abb2


Fomeln zur Berechnung des Hitze-Index nach STEADMAN (1979)


Quellen (Stand 28.10.13)

Steadman, R. G. (1979): The Assessment of Sultriness. Part I: A Temperature-Humidity Index Based on Human Physiology and Clothing Science. - Journal of Applied Meteorology, Vol. 18 No7, pp861-873. de.wikipedia.org www.eurometeo.com


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